Reihenfolge Texte auf dieser Seite

- Wortreich: Wie kommunizieren wir?
- Einblicke: wie Texte entstehen
- Orientierung: Umschlagtexte Bücher Achim



Im Reich der Worte


Wortreich 

 

Wenn Menschen auf irgendeine Art miteinander kommunizieren, teilen sie sich sowohl wortreich als auch wortlos mit. Wobei die nonverbalen Formen der Kommunikation über Mimik und Gestik sowie die gesamte Körpersprache entwicklungsgeschichtlich wesentlich älter sind.

 

Wir alle wissen, was mit dem Ausspruch Ein Bild sagt mehr als tausend Worte gemeint ist. Oftmals ist es einfacher, einen Menschen, eine Situation, oder einen bestimmten Tatbestand durch ein Bild oder eine sinnbildliche Beschreibung als durch viele Worte zu vermitteln. Diesen Umstand machen wir uns zunutze, wenn wir einen komplexen Sachverhalt in einer sowohl sachlichen und detaillierten als auch in einer bildhaften Sprache zu beschreiben versuchen. Der sachliche Ansatz schafft Struktur, der bildhafte visuelle Ansatz schafft den Raum, den wir brauchen, um ihn mit unserer Vorstellungskraft füllen zu können. 

 

Für mich als Autor steht die Vermittlung von Wissen bzw. Erkenntnissen im Vordergrund. Also die Gaben, die mir gegeben wurden, meinerseits weiterzugeben. Da ich eine Vorliebe für bildhafte Sprache habe, wende ich diesen Schreibstil sowohl in meiner Lyrik als auch in meinen Gedichten gerne an. Und eine kräftige Prise Humor darf selbstredend mit dabei sein.


Auszüge und Einblicke  

Was ist mir wichtig? Warum schreibe ich? 
Was will ich aussagen? Wen will ich erreichen?

 

Diese Fragen habe ich mir nie gestellt. Aus einem ganz einfachen Grund: ob Musik, Texte oder Fotografie – ich lasse mich immer von meiner Intuition leiten. Wie überhaupt in meinem Leben. Geschrieben und musiziert habe ich von Kindesbeinen an. Manchmal im Wechsel, manchmal gleichzeitig. Aber immer mit Herzblut und aus tiefster Seele kommend. Ich liebe es, mich beseelt zu fühlen und diese Gefühle mit meinen Seelengeschwistern zu teilen!

 

Die besten Geschichten schreibt das Leben selbst und es macht mir große Freude, alles das, was zu mir kommen will, einfach aufschreiben zu können. Auf diese Weise sind alle meine Texte, ob Bücher, Gedichte oder Lieder, von selber entstanden. Du kannst dich gerne in der folgenden Auswahl meiner Texte umschauen und dir erlauben, dich inspirieren zu lassen.    

Eine inhaltliche Übersicht meiner Bücher findest du weiter unten, Auszüge aus einzelnen Büchern in den jeweiligen Unterordnern.

Bücher von Achim


Bisher erschienene Bücher von Achim:

Das Kreuz mit der Spiritualität – Meine abenteuerliche Reise
durch den Kosmos des Glaubens und Hoffens, Erinnerungen (2013)
Wege zur inneren Freiheit – Leben aus sich selbst heraus (2015)
Windblumen – Mutter Erde im Sternenstaub (2021). Eine spirituelle Reise
mit den Wassergeistern auf der Suche nach Mondperlen um die Welt.
Streifenmax – Abenteuer im Zoo, ein kleines Buch für große Kinder (2021)
Sprehen Deutse? – Impressionen von unterwegs, Reiseberichte (2022)
Bevor der Deckel zuklappt – Lebende Geschichten (2022)
Wege und Gefährten – Unterwegs im Innen und Außen (2023)
Spuren – Von dem was bleibt (in Vorbereitung)

Orientierung

Die folgenen Umschlag-Texte mögen dir als erste Orientierungshilfe dienen.

Weitergehende Inhalte findest du im Ordner Auszüge Bücher.


Das Kreuz mit der Spiritualität
Rock'n'Roll und Meditation - passt das zusammen? Aber ja! Vorausgesetzt, es handelt sich um eine Form der Spiritualität, die mit beiden Beinen fest auf dem Boden steht und die durch ein abwechslungsreiches Leben geprägt wurde. Dieser Lebensweg, der aus der Enge der 1950er-Jahre über Rock'n'Roll und Beatmusik, Gospels und Spirituals, Rock und Blues, Bhagwan/Osho und die Spiritualität der Indianer Nordamerikas sowie Reisen in alle Welt schließlich ins Herz Europas führt, bewegt und macht den Brückenschlag zwischen scheinbar Unvereinbarem möglich.
Eine Biografie voller Anregungen und Lebensweisheiten, gewürzt mit einer kräftigen Prise Humor, die nachdenklich stimmt und auch provokativen Fragen nicht ausweicht.

Wege zur inneren Freiheit
Ein weiterer „Ratgeber“? Nicht unbedingt. Wer jedoch auf der Suche ist nach neuen Anregungen, die individuell anwendbar sind, auf freien Entscheidungen beruhen und die eine vielfältige Quelle der Inspiration darstellen, der liegt hier genau richtig. Aus sich selbst heraus zu leben, ist eine Kunst - doch es ist keine Kunst, diese Kunst weiter auszubauen oder wieder zu erlernen. Vor allem, wenn der Leitfaden mit der berühmten Prise Humor gewürzt ist. Alles, was Sie brauchen, ist eine gesunde Portion Neugierde sowie der Wunsch nach tieferem Verständnis und nach Freiheit.

Windblumen  -  Mutter Erde im Sternenstaub

Bob Dylans „Blowing in the wind“ und Pete Seegers „Where have all the flowers gone“, 

welche von unzähligen anderen Künstlern bis hin zu Joan Baez  interpretiert wurden, welche heute selber eine Ikone des „zivilen Ungehorsams“ geworden ist, waren Hymnen während der Aufbruchsstimmung der 1960er Jahre, die mich nachhaltig geprägt haben. Ich kann diese Stimmung noch genauso deutlich spüren wie damals. Tief in meinem Innern klingt diese Stimmung weiterhin nach. Diese Bewegung bewegt mich immer noch.   

„We shall overcome“ …
Windblumen ist eine Huldigung der Freiheit des Windes, der zerbrechlichen Schönheit der Blumen und eine Erinnerung daran, dass sich uns der Zauber des Göttlichen in der Natur offenbart. Auf einer poetischen Reise durch die Elemente Erde, Wasser, Feuer und Luft

begegnen wir Narren und Weisen, Engeln und Elfen, Geistern und Geistwesen sowie dem Großen Geist, der allem innewohnt. 

Streifenmax
Felix ist schon immer gerne in den Zoo gegangen und besaß deshalb auch eine Jahreskarte für Kinder. Eigentlich mochte er alle Tiere und war deswegen so oft wie möglich im Zoo. Doch um in den Zoo zu kommen, musste er zuerst mit der Linie 16 der Straßenbahn fahren. Und dort wartete der gestrenge Schaffner Erwin Wagenmeister auf ihn. Vor ihm hatte Felix großen Respekt.

Aber dann lernte Felix eines Tages das junge Zebra Streifenmax kennen. Von diesem Tag an war alles anders. Denn dieser sympathische Frechdachs ging das Leben locker an und nahm es so, wie es eben kam. Die Freundschaften, die Felix mit vielen Tieren schließen konnte und die Abenteuer, die er mit ihnen erleben durfte, ließen ihn die Welt mit anderen Augen sehen. Und zum Schluss wurde sogar der alte Brummbär Erwin Wagenmeister sein Freund.
Streifenmax schildert einige magische Tage im Leben eines Jungen, die tiefe Spuren in seinem Leben hinterlassen sollten. Wir lernen den friedfertigen Ali Alligator kennen, den mysteriösen Geheimagenten Esel –  Erik Esel, den Elefanten Eduard, der nicht nur trompeten, sondern auch Saxophon spielen kann, sowie den genialen Dammkonstrukteur Benny Biber, welcher dem Flusspferd Jonathan zum schönsten Tag seines Lebens verhilft. Und all die anderen Tiere, die uns in vielem ja so ähnlich sind …

Sprehen Deutse?  -  Reiseberichte
(Sprehen Deutse = Schild an einer Taverne in Sfinari, West-Kreta, 1992)
Reisen und Reise-Erzählungen sind untrennbar miteinander verbunden. In früheren Zeiten, in denen das Reisen nur relativ wenigen Menschen möglich war, konnten Reisende durch ihre Erlebnisse nicht nur den eigenen Horizont erweitern, sondern den ihrer Mitmenschen gleich mit.

Damals wie heute wird die Straße als Symbol für das „Roadmovie“ mit dem Namen „Leben“ von allen möglichen skurrilen Typen bevölkert: von Opas mit Schubkarren oder auf alten Drahteseln, von Kernfamilien auf dreifach besetzten Mopeds, klapprigen Rostlauben, überdimensionierten Karossen und dröhnenden Born-to-be-Wildern bis hin zu King of the Road-Kapitänen in ihren Sattelschleppern ist alles vertreten, was Räder hat.

Dabei sind die Reisen auf dem Erdball nur ein winziger Teil der großen, der wirklichen Reise. Denn die Seele schwingt sich täglich auf in die Weiten des inneren Himmels, um sich wieder und wieder beflügeln zu lassen von dem Gefühl, sich in endloser Freiheit überall hin begeben zu können. Deshalb tun wir gut daran, unseren inneren Kompass immer wieder neu auszurichten, um bei allen Reiseabenteuern, die uns unterwegs widerfahren, das große Ziel nicht aus den Augen zu verlieren.

In Sprehen Deutse? begegnen wir einigen von diesen sehnsuchtsvollen Weltenbummlern, die gemeinsam mit uns auf diesem Staubkorn in den Weiten des Alls unterwegs sind. Die Angehörigen dieses bunt gemischten Völkchens sind nicht nur unsere Reisekameraden, sie sind auch unsere Seelengefährten. Denn wir teilen alle das gleiche Zuhause, unseren Mutterplaneten Erde, der uns durch seine Kugelform die Möglichkeit gibt, sowohl die Dimensionen der Endlichkeit als auch der Unendlichkeit erfahren zu können.

Bevor der Deckel zuklappt
Irgendwann wird es Zeit, zu gehen. Für uns alle, ohne Ausnahme. Doch was lassen wir, was lässt jeder Einzelne von uns zurück? Jeder Mensch hinterlässt eine Spur auf diesem Planeten – in den Herzen der Menschen, die ihm nahe standen sowie im Herzen von Mutter Erde. Insofern hinterlässt er nicht nur irgendeine Spur, sondern seine eigene, ganz eigene, unverwechselbare Spur.

Daran sollten wir uns erinnern, denn wir sind alle gleich bedeutend und gleich wichtig. Wenn in der sogenannten offiziellen Geschichtsschreibung die Könige, Kaiser und Feldherren dominieren, sollte uns das nicht irritieren. Denn sie alle brauchten die Namenlosen, die Vergessenen, die scheinbar Unbedeutenden, um das, was sie meinten, tun zu müssen, auch tun zu können.

Wenn wir aber uns selber ohne irgendeine Form des sogenannten Egoismus und damit mit gutem Gewissen ins Zentrum unserer Wahr-nehmung und damit ins Zentrum des Universums stellen, tragen wir einer schlichten Tatsache Rechnung: wir sind das Zentrum des Uni-versums, weil wir aus uns heraus erkennen können, dass wir ein Teil dieses unfassbar großen Ganzen sind – und somit in der Verantwortung stehen, Sorge zu diesem großen Ganzen zu tragen.

In den Texten, die sich in diesen Seiten befinden, nähern wir uns dem, was wir so leichthin das Leben nennen, einmal auf heitere und einmal auf nachdenkliche Weise. Doch ganz gleich, welche Gefühle diese Texte auch auslösen mögen: sie erinnern uns daran, dass wir die Wahl haben, ob wir diesem Phänomen namens Leben oberflächlich oder tiefgründig begegnen wollen. Am Ende kommt nicht nur alles gut, sondern so gut, wie wir es uns jetzt vielleicht noch gar nicht vorstellen können. Und das ist – nicht nur irgendwie – auch gut so.

Wege und Gefährten
Die Begriffe Gefährten und Gefahr liegen sprachlich ganz dicht beieinander. Wenn wir uns auf den Weg unseres Lebens begeben, begeben wir uns auch in Gefahr, denn dafür müssen wir unser wie auch immer geartetes Schneckenhaus verlassen. Wenn wir zu Fuß gehen, kommen wir zwar nur langsam voran, bewegen uns dann aber in unserer körpereigenen Geschwindigkeit und haben Zeit, uns mit voller Aufmerksamkeit der Vielzahl von Geschehnissen zu widmen, die an unserem Weg liegen. Nutzen wir stattdessen irgendein Gefährt, erreichen wir unsere Ziele womöglich schneller, müssen dann aber in Kauf nehmen, dass für uns vielleicht wichtige Dinge unbeachtet am Wegesrand zurückbleiben. 

Wie dem auch sei: wenn wir uns dem Ende unseres Lebens nähern und Rückschau halten, rücken vor allem zwei Dinge ins Zentrum unserer Aufmerksamkeit: die Wege, welche wir gegangen sind und die Gefährten, die uns dabei begleitet haben. Mit einigen von ihnen gingen wir nur wenige Schritte gemeinsam, manche blieben für Monate oder Jahre an unserer Seite und einige wenige hielten uns ein Leben lang die Treue. Doch sie alle waren gleich wichtig für die Weiterentwicklung dessen, was wir als den Kern unseres Wesenserleben: unser ursprüngliches, unverwechselbares Sein. 

Einige von den Gefährten meines Lebens  werden in diesen Geschichten auftauchen, ihr Verslein aufsagen, um sich danach in die unendlichen Weiten der Ewigkeit zu verabschieden. Andere hinterlassen vielleicht eine Spur und die Auserwählten  haben sich einen Logenplatz im Olymp der Erinnerungen gesichert. Aber für wie lange? Für zehn, für hundert, für vielleicht tausend Jahre oder gar für ewig? Doch ganz gleich, wie lange der kosmische Wind braucht, um ihre Spuren zu verwehen: sie haben gelebt und werden weiter fortleben im Gedächtnis des Großen Geistes, der alles lenkt und dennoch geduldig darauf wartet, dass wir mehr und mehr die Zügel unseres Lebens selber in die Hand nehmen.